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April
2003
Viren
und die Niere
Anders
als die Atmungsorgane sind die Nieren durch Viren wenig gefährdet.
Im Korea-Krieg wurden Viruserkrankungen mit akutem Nierenversagen
und Blutungen der inneren Organe beobachtet. In Deutschland gibt es
sporadische Häufungen von Infektionen mit Hantaviren. Das Virus
wird durch Staub übertragen, der mit infiziertem Urin von Mäusen
und Ratten belastet ist. Gefährdet sind Personen mit häufigen
Aufenthalt in Wäldern, Angler, Gartenarbeiter, Camper und Arbeiter
in Kellerbereichen und Landwirtschaftsbetrieben.
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Akutes Fieber,
Glieder-, Flanken- oder Bauchschmerzen, Abfall der Blutplättchen (Thrombozyten)
und schlechte Nierenfunktion sind Zeichen der Erkrankung. Die
Diagnose wird durch Blutuntersuchungen in Speziallaboren gestellt.
Der Krankheitsausgang ist günstig. |
Ihr,
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
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