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April
2005
Familiäre
Nierenkrankheiten sind selten aber vielfältig !
Erbkrankheiten mit Nierenbeteiligung sind recht selten
und machen bei erwachsenen Patienten etwa 10% aller
Nierenkrankheiten aus. Die häufigste erbliche Erkrankung
bei Erwachsenen ist das Zystennierenleiden, bei dem die
Nieren durch die Ausbildung von Wasserbläschen (Zysten)
ihr Gewicht von normalerweise 150 Gramm auf 1 bis 2
Kilogramm vermehren können. Die Größe der Niere geht
dann mit einem schleichenden Funktionsverlust einher.
Ein Teil dieser Menschen wird aber auch alt, ohne dass
eine Behandlung mit der künstlichen Niere (Dialyse)
notwendig wird. Der Verlauf ist also variabel. Besteht
ein Bluthochdruck, muss dieser konsequent behandelt
werden.
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Familiäre
Nierenkrankheiten sind häufig Anlass für eine genetische
Beratung. Diese Beratungseinrichtungen finden Sie in den
medizinischen Instituten der Universität. |
Ihr,
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
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