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Juli 2005

Sommer, Hitze, Nierenversagen

Die ersten heißen Tage in Europa wecken Befürchtungen über eine neue Welle an Nierenversagen. Betroffen sind häufig ältere Menschen mit einem vermindertem Durstgefühl. Reicht unter normalen Bedingungen eine Trinkmenge von täglich 1,5 bis 2 Liter aus, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken, muß bei hohen Umgebungstemperaturen und vermehrten Schwitzen in längeren Hitzeperioden die Trinkmenge verdoppelt werden. Eine trockene Zunge und stehende Hautfalten sind äußerliche Zeichen eines Flüssigkeitsmangels. Häufig treten Kopfschmerzen auf.
 


Menschen, die wassertreibende Mittel (Diuretika) wegen einer Herzschwäche oder eines Bluthochdrucks einnehmen, sollten ihren Arzt konsultieren. Gegebenfalls müssen diese Medikamente in Hitzeperioden reduziert oder ganz abgesetzt werden.



Ihr,

Prof. Dr. Wolfgang Pommer

 
 







Prof. Pommer


Der Gesundheitstipp des Monats gibt Patienten, deren Angehörigen und interessierten Menschen aktuelle Informationen zu Nierenerkrankungen und verwandten Leiden bzw. Erkrankungen.
Der Gesundheitstipp erläutert verständlich für Nichtmediziner, die neuesten Erkenntnisse aus Klinik und Forschung.

Ihr,

Prof. Dr. 
Wolfgang Pommer