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November 2007
Banale Halsinfektionen?
– Vorsicht Nierenschäden!
In der herbstlichen Übergangsepisode kommt es häufiger
zu Halsentzündungen, Husten und Schnupfen.
Verantwortlich hierfür sind diverse Erkältungsviren.
Eine spezielle Behandlung ist weder nötig noch möglich.
Kritisch werden diese banalen Infekte, wenn sich auf die
Viruserkrankung eine bakterielle Entzündung aufpfropft.
Dann sind Eitererreger (Streptokokken oder
Staphylokokken) beteiligt. Diese Erreger können eine
Immunantwort auslösen, die zu einer Nierenerkrankung
führt. Am bekanntesten ist die glücklicherweise seltene
Post-Streptokokkennephritis. Hier ist eine konsequente
Antibiotikabehandlung notwendig. Der Ausgang der
Erkrankung ist immer günstig.
Seltener wird eine Erkrankung der kleinen Blutgefäße (Vaskulitis)
ausgelöst, die zu einer raschen Zerstörung der Niere
führen kann. Häufig bestehen bei dieser Erkrankung
Fieberschübe, die auf eine antibiotische Behandlung
nicht ansprechen.
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Fazit: Treten in der Folge von
Erkältungskrankheiten weitere Symptome wie
wiederholte Fieberschübe, Eiweiß und Blut im
Urin und eine Verschlechterung der
Nierenfunktion auf, muss rasch gehandelt werden:
Der Nephrologe muss dann dringend aufgesucht
werden. |
Ihr,
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
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