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Februar 2007
Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihren Blutdruck zu messen!
Ein hoher Blutdruck
ist nach wie vor der Risikofaktor No.1 für Herzinfarkt,
Schlaganfall, Gefäßverkalkungen und Nierenschäden.
Deshalb sollten Sie jede Möglichkeit nutzen, die Höhe
Ihres Blutdruckes zu bestimmen. Die Vorsorgeuntersuchung
ab dem 35. Lebensjahr bietet dies alle zwei Jahre an,
aber auch die betriebsärztliche Untersuchung oder die
Messung in der Apotheke ist eine Gelegenheit. Werte
unter 120 zu 80 mm Hg (Millimeter Quecksilbersäule) sind
optimal, Werte über 120-139 und 80-89 mm Hg gelten als
normal bzw. hochnormal. Darüber hinaus besteht eine
Hypertonie (Bluthochdruck). Aber bereits Blutdruckwerte
im normalen und hochnormalen Bereich sind für das
Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen bedeutsam, -
nämlich dann, wenn 2-3 weitere Risikofaktoren vorliegen:
z.B. Rauchen, Fettstoffwechselstörung, Bauchumfang über
102 cm bei Männern und über 88 cm bei Frauen oder
erhöhte Entzündungswerte im Blut. Insbesondere bereits
vorhandene Erkrankungen des Herzens oder eine
Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) – auch im
Frühstadium! – treiben das Risiko nochmals in die Höhe.
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Nicht jeder erhöhte Blutdruck muss mit
Medikamenten behandelt werden. Die Veränderung
des Lebensstils hat immer Vorrang. Das heißt:
Aufgabe des Rauchens, Einschränkung des
Alkohols, körperliche Bewegung und
Gewichtsreduktion.
Wichtige Tipps finden Sie – und Ihr Arzt – auf
den Seiten der Deutschen Hochdruckliga
www.hochdruckliga.de.
Falls Sie Ihren Blutdruck regelmäßig selbst
kontrollieren wollen, finden Sie dort auch den
Hinweis auf die richtigen Messgeräte!
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Ihr,
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
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