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Februar 2008
Gute Vorsätze fürs neue Jahr? Auch an die Nieren
denken...
Vitamin D ist das
bekannteste Hormon für die Stabilität der Knochen. Für
Viele ist die Einnahme von Vitamin als Lebertran in der
Kindheit eine bleibende Erinnerung. Vitamin D wird über
die Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet und weiter in
Leber und Nieren in wirksame Hormone umgewandelt. Bei
Nierenkranken ist die Bildung von aktiven Vitamin D
deutlich vermindert und kann durch eine gezielte
Einnahme ausgeglichen werden.
Weniger bekannt ist, dass viele ältere Menschen und
Menschen, die sich aus kulturellen Gründen verschleiern,
häufig einen schweren Vitamin D-Mangel haben. Die Folge
ist nicht nur ein verstärkter Knochenschwund, sondern
auch Muskelschwäche und Herzkrankheiten. Der Vitamin
D-Spiegel kann in einer einfachen Blutuntersuchung
bestimmt werden. Besteht ein schwerer Mangel muss dieser
mit der Einnahme von Vitamin D als Tablette oder in
Flüssigform ausgeglichen werden. Parallel dazu muss der
Kalziumwert im Blut bestimmt werden, um eine
Überdosierung zu vermeiden.
Der Nierenarzt (Nephrologe) wird auch bei geringer
Nierenfunktionseinschränkung bei älteren Menschen und
bei bestimmten Migrantengruppen an einen Vitamin
D-Mangel denken und diesen gezielt ausgleichen.
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Gerade jetzt in der
sonnenarmen Zeit muss bei Muskelschwäche und
Knochenbeschwerden an einem Vitamin D-Mangel
gedacht werden! |
Ihr,
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
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