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Mai 2008
Auch neue Kontrastmittel für Nierenkranke gefährlich!
Röntgenkontrastmittel werden dazu eingesetzt, um die
Blutversorgung von Organen besser darstellen zu können
oder eine Aussage über die Ausscheidung von Leber und
Nieren zu erhalten. Die meisten Kontrastmittel werden
über die Nieren abgebaut. Kontrastmittel können
Nierenschäden auslösen, - besonders wenn sie in hoher
Dosis gegeben werden. Das kann bei einer
Herzkatheteruntersuchung oder bei einer
Gefäßuntersuchung notwendig sein. Arbeiten die Nieren
vorher bereits eingeschränkt, kann nach einer
Kontrastmittelgabe ein Nierenversagen auftreten
Nierenkranke dürfen deshalb nur bei genauer
Risikoabwägung jodhaltige Kontrastmittel erhalten. In
jüngster Zeit hat man versucht, durch andere
Untersuchungsmethoden einen Ausweg aus diesem Dilemma zu
finden. Eine Magnetresonanz-Tomografie (MRT) mit dem
neuen Kontrastmittel Gadolinium bot hier einen Ausweg.
Jetzt fand man heraus, dass auch dieses moderne
Verfahren schwerwiegende Komplikationen bei Menschen mit
eingeschränkter Nierenfunktion auslöst. Vereinzelt wird
von einer fortschreitenden Vernarbung an Augen, Haut und
Gelenken berichtet. Eine Behandlung ist kaum möglich.
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Fazit: Bei einer
Nierenfunktion unter 30% Vorsicht mit
Kontrastmitteln. Die Komplikationen müssen
sorgfältig gegenüber dem möglichen Gewinn durch
die Untersuchung abgewogen werden! |
Ihr,
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
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