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Juni 2008



 

Nahrungsmittel zur Behandlung von Krankheiten?

Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteile regen in der letzten Zeit zu einer regen Forschungstätigkeit an.

Bitterschokolade senkt den Blutdruck, - konnte man vor etwa einem Jahr lesen. Täglich einmal genossen, profitierten davon  Menschen mit Bluthochdruck.

Aktuell wurde besonders angereicherter Kakao bei Diabetikern getestet. Dieser enthielt eine größere Menge Flavanol. Einmal pro Monat für einen Tag getrunken, reparierte dieser Trunk erheblich vorgeschädigte Blutgefäße. Diese wurden wieder elastisch.

Ganz aktuell wurde über die Wirkung getrockneter Tomaten bei Männern berichtet. Wie bereits in vorangegangenen Untersuchungen angenommen, senken getrocknete Tomaten das Risiko für einen Prostatakrebs.

Die positive Wirkung bestimmter Nahrungsmittel  ist lange bekannt. Preißelbeersaft täglich eingenommen, senkt die Neigung zu Harnblasenentzündungen. Eine Empfehlung, - die auch ich gerne bei häufiger Blasenentzündung gebe.


Trotzdem: Nahrungsmittel können Teil einer Behandlung von Krankheiten sein, - aber spezielle Medikamente oder notwendige Operationen nicht ersetzen.




Ihr,

Prof. Dr. Wolfgang Pommer

 
 







Prof. Pommer


Der Gesundheitstipp des Monats gibt Patienten, deren Angehörigen und interessierten Menschen aktuelle Informationen zu Nierenerkrankungen und verwandten Leiden bzw. Erkrankungen.
Der Gesundheitstipp erläutert verständlich für Nichtmediziner, die neuesten Erkenntnisse aus Klinik und Forschung.

Ihr,

Prof. Dr. 
Wolfgang Pommer