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Oktober 2008
Salz – vom Genußmittel zum Schadstoff!
Auf dem kürzlich
abgehaltenen Nierenkongress in Tübingen wurde viel über
das Salz diskutiert. Wir hatten bereits in unserem
Gesundheitstipp Juli 2007 darüber berichtet. Die
Deutschen nehmen zuviel Salz zu sich, - statt
empfohlenen 6 Gramm pro Tag etwa die doppelte Menge.
Unsere Vorfahren vor 10.000 Jahren kamen mit nur 2 Gramm
am Tag aus!
Die Neuigkeiten:
Hohe Salzzufuhr bei Mäusen führt zu einer Schädigung der
Nachkommen mit einer Verminderung der Nierenfunktion,
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hohe Salzzufuhr schädigt den Herzmuskel und das
Nierengewebe,
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hoher Salzkonsum bewirkt das Fortschreiten von
Nierenschäden,
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die Verminderung des Salzkonsum um 2 Gramm pro Tag
lässt den erhöhten Blutdruck um 8 mm Hg
(Quecksilbersäule) abfallen.
Die
schlechte Nachricht: nur 15% der Salzzufuhr können wir
durch bewusste Ernährung senken.
Der restliche Anteil ist versteckt in den
Nahrungsmitteln.
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Fazit: Zur Vermeidung von
Schäden an Herz und Niere durch hohen Salzkonsum
sollten die Nahrungsmittel besser ausgezeichnet
werden. Die Kenntnis des genauen Salzgehaltes
von Lebensmitteln hilft bei der richtigen
Auswahl und der Vermeidung von überreichlicher
Salzzufuhr. |
Ihr,
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
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