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Dezember 2008
Die Nierenfunktion nimmt im höheren Lebensalter ab!
Ab
dem 45. Lebensjahr nimmt die Nierenleistung ab. Die
Fähigkeit, das Blut von Nierengiften zu reinigen, lässt
mit zunehmenden Alter nach. Oberhalb des 70.
Lebensjahres ist die Nierenleistung um ein Drittel
vermindert. Die Konsequenz:
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Medikamente, die von der Niere ausgeschieden werden,
müssen angepasst werden,
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Die Blutbildung kann vermindert sein,
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Der Knochenstoffwechsel kann durch einen Vitamin
D-Mangel beeinträchtigt werden,
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Das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen steigt.
Die Nierenfunktionsminderung verläuft oft stumm und im
Frühstadium ohne Beschwerden. Die übliche Abschätzung
der Nierenfunktion mit einem Blutwert (Kreatinin)
versagt. Dieser Wert ist im Alter nur im Spätstadium
einer Nierenfunktionseinschränkung erhöht. Eine
Alternative ist die Bestimmung des Cystatin C-Wertes im
Blut. Dieser spiegelt die Nierenfunktion in dieser
Situation besser wieder.
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Fazit: Im höheren
Lebensalter sinkt die Nierenfunktion ab. Jede
hinzukommende Schädigung kann zu einem weiteren
Verlust der Nierenfunktion beitragen.
Hauptschädiger sind Rheumamittel, kombinierte
Schmerzmittel, Röntgenkontrastmittel oder
wiederholte Harnwegsinfektionen. Ihr Hausarzt
wird Sie bei stärker eingeschränkter
Nierenfunktion zum Nierenarzt (Nephrologen)
überweisen. |
Ihr,
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
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