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Februar 2009



 

Neues über Vitamin D

Wir hatten zuletzt im Februar 2008 über die Bedeutung des Vitamin D-Mangels berichtet. Jetzt am Ende des Winters sind unsere Vitamin D-Spiegel am niedrigsten. Menschen, die bereits vor Beginn des Winters niedrige Vitamin D-Spiegel im Blut hatten, leiden jetzt unter dem massiven Mangel. Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen können die Folge sein.

Mittlerweile ist bekannt, dass Vitamin D eine zentrale Rolle im Aufbau von Körpereiweißen spielt. Ein Mangel geht nicht nur mit Knochenveränderungen (Osteoporose) einher, sondern ist auch ein Risiko für Herzerkrankungen und  die Entstehung bestimmter Krebsarten.

Ein Vitamin D-Mangel lässt sich durch eine einfache Blutuntersuchung feststellen. Genauso einfach ist die Behandlung: entweder als Stoßtherapie alle 2  bis 3 Monate oder eine tägliche kleine Dosis. Eine Blutuntersuchung zur Bestimmung der Vitamin D-Spiegel ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Auch die kostengünstige Behandlung mit Vitamin D wird nicht erstattet.
 


Trotzdem: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob für Sie die Gefahr eines Vitamin D-Mangels besteht. Sollten Sie nierenkrank sein, wird Ihr Nierenarzt (Nephrologe) diese Werte routinemäßig bestimmen (auf Kosten Ihrer Krankenkasse).




Ihr,

Prof. Dr. Wolfgang Pommer

 
 







Prof. Pommer


Der Gesundheitstipp des Monats gibt Patienten, deren Angehörigen und interessierten Menschen aktuelle Informationen zu Nierenerkrankungen und verwandten Leiden bzw. Erkrankungen.
Der Gesundheitstipp erläutert verständlich für Nichtmediziner, die neuesten Erkenntnisse aus Klinik und Forschung.

Ihr,

Prof. Dr. 
Wolfgang Pommer