Nehmen Sie an der Vorsorge bei Ihrem Hausarzt teil.
Dazu gehört die Blutkontrolle für die Nierenleistung (Serumkreatinin)
und die Urinuntersuchung auf Blut und Eiweiß.
Nierenkrankheiten entwickeln sich oft heimlich!
2. Lassen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck kontrollieren,
insbesondere wenn bei Verwandten ersten Grades bereits ein
erhöhter Blutdruck bekannt ist oder Sie über 50 Jahre alt
sind.
3. Gleiches gilt für die Kontrolle des Blutzuckers.
Bluthochdruck und Blutzuckererhöhung (Diabetes mellitus)
sind die Hauptursachen für Nierenschäden.
4. Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum auf 5 bis 6 Gramm
pro Tag. Etwa 20-30% aller Europäer sind „salzsensitiv“.
Bei diesen Menschen trägt ein hoher Salzkonsum zur
Bluthochdruckentwicklung bei.
5. Wenn Sie auffällige Nierenwerte haben, an einem
Bluthochdruck oder an einem Diabetes leiden: geben Sie das
Rauchen auf! Rauchen fördert die Entwicklung von
Nierenkrankheiten.
6. Nutzen Sie die nicht-medikamentösen Maßnahmen zur
Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle: versuchen Sie, langsam
Ihr Körpergewicht zu normalisieren (alle 2 Monate 1 kg).
Machen Sie dreimal pro Woche für 30 Minuten Ihren
Wohlfühlsport (Walken, Joggen, Schwimmen, Radfahren).
7. Reduzieren Sie Ihren Fett- und Alkoholkonsum. Fett
und Alkohol haben die höchsten Kalorienwerte. Nutzen Sie
die Angebote Ihrer Krankenkasse zur Gewichtsreduktion.