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Medical
Board Nephrologie
Diagnostische
und therapeutische Standards
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| Diagnostik
- Bestimmung der Nierenfunktion |
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Autor:
Prof. Dr. Wolfgang Pommer
letzte Aktualisierung: 22.07.03
Inhaltsübersicht
1. Serum-Kreatinin
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| 2.
Kreatinin-Clearance und Glomeruläre Filtrationsrate
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3.
Bestimmungsmethoden der Glomerulären Filtrationsrate
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| 1.
Serum-Kreatinin |
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Aufgrund
der nicht-linearen Beziehung zwischen Serum-Kreatinin und
Kreatinin-Clearance (Maß für die „glomeruläre
Filtrationsrate“) kann die tatsächliche
Nierenfunktion im Bereich Serum-Keatinin von 1.0 – 2.0 mg%
(80 – 160 mmol/l) unterschätzt werden.

Da das Serum-Kreatinin intraindividuell von der Muskelmasse
abhängt, kann ein Serum-Kreatinin-Wert von 1.2 mg% bei
einem kachektischen Patienten eine bis zu 50%ige Reduktion
der Nierenfunktion reflektieren, während ein Wert von 1.4
mg% bei einem muskelkräftigen Individuum noch einer
normalen
Nierenfunktion entspricht.
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| 2. Kreatinin-Clearance
und Glomeruläre Filtrationsrate |
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Von
der Kreatinin-Clearance (C) wird auf die glomeruläre
Filtrationsrate (GFR) geschlossen. Dies ist bis zu einer
mittelgradig eingeschränkten Nierenfunktion zulässig, weil
Kreatinin überwiegend glomerulär filtriert wird. Bei
Patienten mit hochgradig eingeschränkter Nierefunktion (
GFR < 20 ml/min) wird Kreatinin sowohl zu geringem Anteil
tubulär sezerniert alsauch über den Darm eliminiert. D.h.
die ermittelte Kreatinin-Clearance überschätzt die tatsächliche
glomerulären Filtrationsrate. Lösung: Ab Serum-Kreatinin 4
mg/dl Berechnung der gemittelten
Kreatinin-Harnstoff-Clearance (Die Harnstoff-Clearance unterschätzt
die GFR im Bereich höhergradig eingeschränkter
Nierenfunktion).
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| 3.
Bestimmungsmethoden der Glomerulären Filtrationsrate |
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3.1
24-Stunden-Sammelurin
Clearance-Formel

3.2 Cockroft-Gault-Formel

3.3 Kreatinin-Harnstoff-Clearance (C/Krea-Harnstoff)

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